Zinseszinsrechner: So wächst Ihr Vermögen

Schätzung mit konstantem Zinssatz, vor Steuern und Gebühren. Die Sparraten werden jeweils am Ende jeder Periode eingezahlt.

Wie nutzt man diesen Rechner?

1. Geben Sie Ihr Startkapital ein (0, wenn Sie bei null beginnen)
2. Geben Sie die Höhe Ihrer regelmäßigen Sparrate und deren Häufigkeit ein
3. Geben Sie den jährlichen Zinssatz, die Laufzeit und die Häufigkeit der Zinsgutschrift ein
4. Lesen Sie Endkapital, erhaltene Zinsen und die Tabelle Jahr für Jahr ab

Kurze Antwort

Wie berechnet man den Zinseszins?

Nutzen Sie die Formel A = P × (1 + r)^n, wobei P das Startkapital, r der Jahreszins und n die Anzahl der Jahre ist: Jedes Jahr werden die Zinsen dem Kapital zugeschlagen und selbst verzinst. Beispiel: 10.000 € zu 4 % pro Jahr wachsen in 10 Jahren auf 14.802,44 €, das sind 4.802,44 € Zinsen.

JahreKapital (10.000 € zu 4 %)Erzielte Zinsen
110.400,00 €400,00 €
512.166,53 €2.166,53 €
1014.802,44 €4.802,44 €
2021.911,23 €11.911,23 €
3032.433,98 €22.433,98 €

Über den Zinseszinsrechner

Was ist das?

Der Zinseszinsrechner schätzt den künftigen Wert Ihrer Ersparnisse aus Startkapital, regelmäßigen Einzahlungen (monatlich oder jährlich), Jahreszins und Laufzeit. Er zeigt Endkapital, Summe der Einzahlungen, erzielte Zinsen und die Entwicklung Jahr für Jahr.

Wozu dient es?

Beim Zinseszins bringen auch die bereits erhaltenen Zinsen wieder Zinsen, sodass der Abstand zur einfachen Summe der Einzahlungen mit der Zeit wächst. Mit einigen Szenarien sehen Sie, wie sich Laufzeit, Zinssatz und regelmäßiges Sparen auswirken, bevor Sie sich für eine Geldanlage entscheiden.

Wie funktioniert es?

Ohne Einzahlungen und wenn die Verzinsung zur Periode passt, lautet die Formel A = P × (1 + r/n)^(n × t), wobei r der Jahreszins, n die Anzahl der Zinsperioden pro Jahr und t die Laufzeit in Jahren ist. Um Einzahlungen und Verzinsung mit unterschiedlicher Häufigkeit zu kombinieren, wird Monat für Monat mit dem äquivalenten Monatszins (1 + r/n)^(n/12) - 1 gerechnet. Jede Einzahlung erfolgt am Ende ihrer Periode (Monatsende oder Jahresende bei jährlichen Einzahlungen), und die Zinsen sind das Endkapital abzüglich der Summe der Einzahlungen.

Tipps zur Nutzung

  • Früh anfangen bringt oft mehr als viel einzahlen: Die Zeit verstärkt den Zinseszinseffekt
  • Vergleichen Sie Renditen nach Kosten: Wenige Zehntelprozent jährliche Gebühren schmälern das Endkapital über lange Zeit spürbar
  • Steuern (z. B. Abgeltungsteuer) sind nicht berücksichtigt, der tatsächlich ausgezahlte Betrag kann also niedriger sein
  • Ein konstanter Zinssatz über Jahrzehnte ist eine Annahme: Testen Sie mehrere Zinssätze, um eine Spanne zu erhalten
  • Nutzen Sie die Teilen-Schaltfläche, um Ihre Simulation zu verschicken oder zu speichern
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